Wenn du ein Unternehmen gründest oder eine Website neu aufziehst, willst du möglichst schnell online gehen — ohne stundenlang Code zu lernen oder dich mit Servereinstellungen herumzuschlagen. Genau hier kommt ein CMS (Content Management System) ins Spiel: es ermöglicht, Inhalte, Seiten und Design einfach über eine Bedienoberfläche zu verwalten.
Ein gutes CMS hilft dir:
schnell eine Website zu starten,
Inhalte selbst zu pflegen (Texte, Bilder, neue Seiten),
flexibel zu bleiben für spätere Erweiterungen (Blog, Shop, SEO, …).
Aber nicht jedes CMS ist gleich gut — je nachdem, wie viel Erfahrung du hast und was deine Ziele sind.
Was ein gutes Einsteiger-CMS ausmacht
Bevor wir ins Detail gehen: folgende Kriterien sind besonders wichtig für Einsteiger:
Benutzerfreundlichkeit / einfache Bedienung — kein (oder wenig) technisches Vorwissen nötig
Flexibilität & Erweiterbarkeit — falls du später wachsen willst (z. B. Shop, Blog, SEO, etc.)
Community & Templates / Themes / Plugins — damit du nicht alles von Grund auf bauen musst
Sicherheit, Wartung & Updates — möglichst stabil und wartbar, auch ohne Entwickler-Know-how
Kosten / Preis-Leistung — gerade für kleine Unternehmen wichtig
Je nachdem, was dir wichtiger ist — Einfachheit oder maximale Flexibilität — ergibt sich eine andere Empfehlung.
Die besten CMS & Website-Builder für Einsteiger 2026 — mit Vor- und Nachteilen
Hier eine Auswahl der beliebtesten Systeme, mit Einschätzung, wann sie sinnvoll sind:
WordPress — Allrounder mit riesigem Potenzial
WordPress ist nach wie vor das meistgenutzte CMS weltweit und besonders bei Einsteigern beliebt.
Vorteile:
Sehr viele kostenlose und kostenpflichtige Themes/Templates
Riesige Plugin-/Erweiterungsbibliothek — fast jede Funktion ist möglich (Blog, Shop, Page-Builder, SEO, etc.)
Große Community und massig Tutorials → leicht Unterstützung zu finden
Flexibel und skalierbar: von einfacher Business-Website bis zu komplexem Shop oder Blog
Nachteile:
Man braucht etwas Einarbeitung — mit der Menge an Optionen kann der Einstieg überwältigend wirken
Regelmäßige Updates & Wartung (Plugins, Themes, Sicherheit) nötig
Hosting und Domain selbst wählen & einrichten
Wann lohnt sich WordPress? Wenn du mit deinem Projekt wachsen willst — z. B. Blog, Shop, viele Seiten oder spezielle Funktionen — und bereit bist, dich minimal mit Technik auseinanderzusetzen.
Website-Builder / Baukasten: Wix, Jimdo, Squarespace, evtl. simpler Aufbau
Für völlige Anfänger oder wenn du eine einfache, schnelle Lösung brauchst — oft für kleine Firmen, Freelancer, Portfolio-Seiten oder einfache Landingpages:
Vorteile:
Sehr einfache Bedienung – Drag-and-Drop, kein technisches Wissen nötig
Hosting meist inklusive — du musst dich um nichts weiter kümmern
Schneller Start möglich, wenig Aufwand
Nachteile:
Geringere Flexibilität, wenn Anforderungen wachsen (z. B. komplexe Shops, individuelle Funktionalitäten)
Weniger Kontrolle über Technik, Hosting, SEO-Feinheiten
Oft an das System gebunden — Wechsel zu Wechseln wird später aufwändiger
Wann lohnen Baukästen? Für einfache Websites, kleine Unternehmen, Landingpages oder wenn du möglichst unkompliziert starten willst und nicht planst, stark zu wachsen.
Joomla / Drupal / andere klassische CMS — eher für Fortgeschrittene
Diese Systeme bieten viele Möglichkeiten, sind aber oft komplexer und technikintensiver.
Vorteile:
Hohe Flexibilität und viele Funktionen
Gut bei komplexen Websites, großen Portalen, mehreren Usern, speziellen Anforderungen
Nachteile:
Höhere Lernkurve, eher für Nutzer mit technischem Verständnis
Oft aufwändiger in Wartung & Pflege
Nicht ideal für Einsteiger ohne technische Erfahrung
Wann lohnen sie? Nur wenn du spezielle Anforderungen hast, eine komplexe Website planst oder bereit bist, Zeit und ggf. Entwicklerressourcen zu investieren.
Unsere Empfehlung für die meisten Einsteiger – und wann du welchen Weg gehen solltest
Wenn du gerade am Start stehst und eine Website ohne großen Aufwand willst — z. B. für dein neues Unternehmen, Portfolio, kleine Firma — ist ein Website-Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace …) eine gute Wahl. Schnell, einfach, ohne viel Technik.
Wenn du aber planst, deine Website langfristig zu entwickeln — mit Blog, SEO, Shop, Content, vielen Seiten — dann ist WordPress meist die beste Lösung: flexibel, skalierbar und mit riesigem Potenzial.
Für sehr große oder komplexe Projekte (Multi-Lingual, viele Funktionen, große Plattformen) sind Joomla, Drupal oder ähnliche Lösungen eine Option — sie sind aber eher für Fortgeschrittene geeignet.
Warum wir bei Benny’s Grafikstudio meist auf WordPress setzen
Als Agentur erstellen wir Websites und Onlineshops — und WordPress bietet dabei die beste Balance aus Flexibilität, Skalierbarkeit und Nutzerfreundlichkeit. Es lässt uns Kundenwünsche umsetzen, ohne den Einstieg unnötig kompliziert zu machen.
Außerdem lassen sich bei WordPress Funktionen, SEO-Optimierung, Design und Erweiterungen optimal kombinieren — ideal für eine professionelle + nachhaltige Online-Präsenz.
Kurz-Fazit
Für Einsteiger, die einfach und schnell starten wollen → Baukasten-CMS (Wix, Jimdo, Squarespace …).
Für langfristiges Wachstum, Flexibilität und professionelle Webseiten → WordPress.
Für komplexe / große Projekte mit vielen Anforderungen → ggf. Joomla / Drupal etc., mit technischer Unterstützung.








